„Schlaraffenland ist abgebrannt!“ Oder wie schöpfe ich aus Krisen neue Kraft?

Wir deuten unser Leben aus unseren familiär und kulturell geprägten Hintergründen. Wir erzählen ständig Geschichten. Gerade aber die Sachen, die wir uns selbst erzählen, sind so entscheidend. Dieser innere Dialog formt unsere Identität und unser Leben. Da werden Sätze und Bilder repetiert und verankert, die unser Handeln beeinflussen.

Aber unser Leben bewegt sich nun mal zwischen den Parametern von Leid und Liebe. Schmerzen und Konflikte sind nicht nur der Ausnahmefall, sondern der Regelfall. Tun wir also nicht so. Jeder kommt mal dran. Wir können uns nicht mehr durch den Reisbrei ins Schlaraffenland durchfressen. Der Mythos ist mittlerweile ausgeträumt.

Aber wie verarbeiten wir die unangenehmen Zeiten? Wie lernen wir, aus diesen schweren Erfahrungen neue Kraft, neue Hoffnung und neuen Mut zu schöpfen? Wie werden wir sprachfähig und integrieren gerade diese Erfahrungen und starten durch zu neuer Schaffenskraft und Vitalität?

Winston Churchill konnte nicht nur Reden halten und Geschichten erzählen, sondern buchstäblich „ein Lied davon singen“. Er hat uns einen Satz, mehr noch einen „Segen“ mitgegeben, der nicht am Strand von Acapulco aus einer Ferienlaune heraus formuliert wurde, sondern in einer globalen Krise des letzten Jahrhunderts, die unsere (Ur-)Grossmütter und -väter hautnah durchlebt und durchlitten haben.

may-the-pain-you-have-known-and-the-conflict-you-have-experienced-give-you-the-strength-to-walk-quote-1http://www.picturequotes.com/may-the-pain-you-have-known-and-the-conflict-you-have-experienced-give-you-the-strength-to-walk-quote-481994

Mentalcoaching: Reaktionsmuster verändern

Eine bekannte Familie hatte sich einen Hund aus dem Tierheim geholt. Ein sehr liebes Tier. Er fühlte sich wohl in seinem neuen Heim und wuchs immer mehr in die Familie hinein. Er spielte mit den Kindern und bewachte das Haus. Der Rüde genoss es, gestreichelt zu werden.
Allerdings wurde in einer Szene deutlich, dass er eben doch ein Hund aus dem Tierheim, mit “Vergangenheit“, ist: Sobald man nicht nur streichelte, sondern sanft auf die seitliche Rückenpartie tätschelte, wie man das bei Hunden manchmal macht, wenn man sie lobt, wurde er wild und rannte davon.
Der Tierarzt wurde konsultiert, konnte aber keine körperlichen Ursachen finden, die dieses Verhalten rechtfertigten. Es musste andere Gründe geben.
Ein Verdacht liegt nahe: Der Hund deutete das Tätscheln nicht als Zeichen der Zuneigung und des Lobes, sondern als Bedrohung. Der Fluchtreflex wird ausgelöst.
Wahrscheinlich hatte er Gewalterfahrungen gemacht. Das Tätscheln löst („triggert“) die Erinnerung daran und schliesslich dieses Reiz-Reaktionsmuster aus.

Wie sieht das bei uns Menschen aus? Eigentlich sehr ähnlich. Unbewusste Reaktionsmuster beherrschen über 90% unseres Verhaltens. Im Alltag werden Entscheidungen also grösstenteils nicht mit dem Neocortex nach „ausreichender Reflexion“ getroffen, sondern kommen aus tieferen Hirnregionen. Deshalb ist es so existenziell, sich selbst auf die „Schliche zu kommen“.
– „Warum regt mich dieses Verhalten des Mitarbeiters so auf?…“
– „Warum bleibe ich bei einem Thema hängen? Es läuft doch sonst ganz prima…“
– „Warum wiederholen sich bestimmte Situationen wie auf Schienen?…“
– „Warum nutze ich meine Chancen nicht und vermeide das Risiko?…“
– …

Aufdecken, bewusst machen, umtrainieren,… . Neue Muster einüben.

Mentalcoaching: BackboneCoaching

Hier ein Überblick über meine Vorgehensweise im Coaching, angepasst an die Herausforderungen von z.B. Berufseinsteigern, Profisportlern oder Führungskräften:

Reaktionsraum+

        ©DirkWahlandt2016

Der Entscheidungsraum muss kultiviert werden. Das braucht Zeit, Achtsamkeit, Entschlossenheit und Knowhow. Da wo wir vorher, getrieben von unbewussten Reaktionsmustern, Entscheidungen getroffen haben, die destruktiv und dysfunktional waren, kann jetzt aktiv das Leben gestaltet werden. Ein Coach ist deshalb Change-Agent und Trainer. Er macht aufmerksam, gibt aufrichtiges Feedback und trainiert die neuen Reaktionsmuskeln, damit tragfähige Entscheidungen gefällt werden können, die zu mehr Zufriedenheit, Kreativität und Vitalität führen. Mentale Stärke ist das Ergebnis und führt in den familiären oder beruflichen Herausforderungen zu positiven Veränderungen und gerade auch im Leistungssport zu einer nachhaltigen Veränderung der Einstellung und mehr Umsetzungskraft im Wettkampf. Dabei geht es nicht um eine kurzfristige „Selbstoptimierung“, sondern um nachhaltiges Umdenken, Trainieren, Wachsen und Reifen! Und so richtet sich ein Mensch zu seinem vollen Potential auf und geht aufrecht in Führung.

Grundlage des erfolgreichen Coachings ist hierbei das Zusammenspiel bewusster Prozesse: wie z.B. Werte- und Zieldefinitionen. Daraus werden die konkreten Handlungsoptionen und Aufgaben zur Umsetzung in einen Jahres-, Monats und Wochenplan formuliert. Entwicklungsschritte sind klar definiert.

Am anspruchsvollsten ist jedoch das Arbeiten an und Umtrainieren von unbewussten Reiz- /Reaktionsmustern. Hier müssen mentale Blockaden und Festlegungen erkannt und durch neue, zielorientierte „Grundüberzeugungen“ ersetzt werden. Da heisst es dan:

„Raus aus destruktiven Mustern – Potential entfalten –

Aufrecht in Führung gehen!“

A Tribute to Discomfort: Cory Richards

Was treibt uns an? Was mache ich, wenn ich weiss, dass ich über mich selbst hinauswachsen muss, um die Stürme des Lebens, die aktuelle Herausforderung nicht nur irgendwie zu ertragen oder zu bewältigen, sondern wirklich erfolgreich zu „bezwingen“?

Ich habe keine Wahl! Es gibt keine Parallel-Wirklichkeit! Ich stehe mittendrin! Einer meiner Mentoren, der mittlerweile schon über 80 Jahre alt ist, schwärmte geradezu von seinen Krisen und Schwierigkeiten. Anfänglich habe ich ihn nicht verstanden. Mit den Jahren lernt man die Widerstände  zu schätzen, sogar wertzuschätzen.

Solche Mentoren, True Companions, wie z.B. Cory Richards beschreiben die schicksalhaften Ereignisse, die für den Durchbruch zu ungeahnter Vitalität und beruflicher Schaffenskraft führen können. Er beschreibt auf beeindruckende Weise mit seinen Bildern, wie sich das Leben in die Biografien und auch die Gesichter eingräbt, sie verändert und zum Leuchten bringt.

Umgang mit Stress: Widerstandskraft: Resilienz

Resilienz (von lat. resilire ‚zurückspringen‘ ‚abprallen‘) oder psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen. Mit Resilienz verwandt sind Entstehung von Gesundheit, Widerstandsfähigkeit, Bewältigungs­strategie und Selbsterhaltung. Das Gegenteil von Resilienz ist Verwundbarkeit (Vulnerabilität). (aus Wikipedia)

Die Resilienz-Faktoren

Resilienz beruht auf bestimmten Fähigkeiten: Hier eine kurze Checkliste zum Weiterdenken:

  1. Akzeptanz: Die Wirklichkeit und damit verbundene unangenehme Gefühle des Ärgers oder der Trauer werden nicht geleugnet oder verdrängt, sondern zugelassen und durchlebt. „Anerkennen, was ist.“
  1. Selbstverantwortung: Verantwortung für das persönliche Leben und Handeln wird wahrgenommen. „Ich ziehe aufrichtige Bilanz und stehe dazu, dass…“. Ich bin bereit aus meinen Fehlern zu lernen!
  1. Optimismus: Es gibt schwere Zeiten im Leben. Aber die Dinge drehen sich auch wieder zum Positiven. „Es gibt immer einen neuen Morgen“.
  1. Dankbarkeit: Die Fokussierung auf Mangel, Scheitern und tatsächlich Erlittenes wird aufgeweicht. Neue Stabilität und Vitalität kann wachsen. „Danken schützt vor wanken“, Im Danken kommt Neues ins Leben“, „auf einem bitteren Boden wächst nichts“.
  1. Selbstwirksamkeit: Wir haben Einfluss auf unser Leben und können an der Situation etwas ändern. Die kleinen Schritte gehen, das Mögliche tun – jetzt. „Raus aus der Opferrolle“.
  1. Lösungsorientierung: Wir passen uns den veränderten Bedingungen an. Neue Handlungsoptionen werden entdeckt. Ich widerstehe der Gravitation der Not und drehe mich nicht um das Problem: „Es gibt immer eine Lösung“.
  1. Netzwerkorientierung: Beziehungen werden in guten Zeiten gepflegt und sind in Notzeiten tragfähig. Wir nehmen Hilfe von außen an und bauen Freundschaften auf, die in schweren Zeiten Unterstützung bieten. „Niemand ist eine Insel“.

Handwerkszeug für Trainer und Führungskräfte – Das Vulnerabilitäts-Stress-Modell

„Stress lass nach“

Stress (engl. für ‚Druck, Anspannung‘; lat. stringere[1] ‚anspannen‘) bezeichnet zum einen durch spezifische äußere Reize (Stressoren) hervorgerufene psychische und physische Reaktionen bei Lebewesen, die zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigen, und zum anderen die dadurch entstehende körperliche und geistige Belastung.  Wikipedia

Jeder kennt das: Wenn es stressig wird, steigt die Wahrscheinlichkeit sich eine Erkältung einzufangen. Jeder reagiert da anders und hat seine Strategien, um das Immunsystem zu unterstützen. Andere wiederum reissen sich so lange zusammen, bis sie frei haben und werden dann im Urlaub krank.

Jeder hat da sein Level an Belastbarkeit und meist folgt ja einer angespannten Stresssituation eine Phase der Entspannung. Je nach dem aber wie lange solche Stressphasen dauern, kann es auch sein, dass es an die Substanz geht und das Immunsystem „in die Knie geht“. Wenn es noch länger dauert oder das Stresslevel sogar noch steigt, kann es ernsthafte Konsequenzen haben.

Deshalb ist es für Führungskräfte existenziell wichtig, griffiges Handwerkszeug zum Erkennen und Einschätzen für sich selbst und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu haben. Denn je nach der Beschaffenheit des seelischen Setups, opfert sich der eine für die Familie oder den Job auf, während die andere in die „innere Kündigung“ geht. Beides ist ungesund!

Disposition oder das individuelle seelische Setup

In unserer Biografie kommt es immer wieder zu Erfahrungen, die uns tiefgehend prägen. Das kann ermutigend sein oder aber auch verletzend. Biologische, psychologische und soziale Faktoren bzw. Ereignisse, die verletzlich machen und in der Biografie hoch vulnerabler Menschen häufig gefunden werden sind: Misshandlung, Gewalt- oder Kriegserfahrungen, Flucht, Vertreibung, viele Umzüge, Verlust oder Scheidung der Eltern, Arbeitslosigkeit, Alkoholismus (o.a. Suchterkrankungen) oder psychische Erkrankungen in der Familie. Eben Dinge, über die man nicht gerne spricht oder die sowieso weggedrückt werden, um zu funktionieren.

Vulnerabilität

Vulnerabilität ist eine, durch soziale, psychische, organische, genetische u.a. Faktoren bedingte Anfälligkeit, auf Belastungen mit bestimmten Erkrankungen zu reagieren. Vulnerable Personen werden besonders leicht emotional verwundet, erscheinen in Krisen oder unter Stress weniger belastbar und entwickeln eher psychische Störungen. (Wikipedia)

Vulnerabilitäts – Stress – Modell

Leben heisst Veränderung. Das heisst, jeder Mensch durchläuft in seinem Leben mehrere Phasen der Veränderung. Z.B. die Übergänge der Lebensphasen (Pubertät, Adoleszenz, Eheschliessung, Familiegründung, Midlife, Ruhestand,…) sind mit  erhöhter Vulnerabilität verbunden.

Gerade die Übergänge sind aber auch sehr stressbelastet. Unter Stress brechen in manchen Fällen alte Erfahrungen oder Muster wieder auf.  Das kann dann die Chance sein, an die „alten Wunden“ heranzukommen und die eigene Lebensgeschichte vollständiger wahrzunehmen und zu integrieren.

Basierend auf diesen Grundlagen wurde das Vulnerabilitäts – Stress – Modell entwickelt.

Vulnerabilitäts-Stress-Modell

http://de.wikipedia.org/wiki/Vulnerabilitäts-Stress-Modell

Symptombildung

In diesem Modell werden verschiedene Reaktionen und Verhaltensweisen in Stress beladenen Lebenssituationen erklärt. Man kann hieraus auftretendes Verhalten deuten und lösungsorientiert begegnen. Wichtig ist hierbei, dass die  Schwelle mit Krankheitssymptomen zu reagieren individuell sehr unterschiedlich ist.

  • In Manchen Fällen muss zuerst der Stress reduziert werden,
  • in anderen sollten zusätzliche Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.
  • Es kann aber auch sein, dass die aus der eigenen Biografie entstandenen, Stress auslösenden Reiz-Reaktionsmuster bearbeitet werden müssen.

Reiz-Reaktionsmuster bearbeiten

Der letzte Punkt ist der wichtigste und schwierigste! Natürlich muss man in akuten Stresssituationen auf die Umstände schauen. Aber die eigenen unbewussten Reiz-Reaktionsmuster sind das Entscheidende. Unbewusst heisst auch, dass ich jemanden brauche, der sie mir bewusst macht und das geschieht meist durch aufrichtiges und wertschätzendes Feedback.

„Erfolg haben heißt, einmal mehr aufstehen, als man hingefallen ist.“ (Winston Churchill)

Ein junger Mann fragte mich einmal in einem Workshop: Was mache ich, wenn ich aufgegeben habe? Wenn alles zuviel wird und ich dem Druck nicht mehr standhalten kann? In diesem Workshop ging es um das Thema „Druck aushalten“. Ein ehemaliger Top-Fussballprofi, der früher im Tor eines Bundesligaspitzenclubs stand, erzählte seine Geschichten. Und die Zuhörer waren fasziniert, wie dieser Mann gelernt hatte, mit dem wöchentlichen Druck umzugehen. Ein Torwart weiss, was es bedeutet Fehler zu machen. Seine Aufgabe ist es, Tore zu verhindern. Fast jeder Fehler hat ernste Konsequenzen. Fehler sind dabei oft spielentscheidend. Man denke nur an das eine oder andere Elfmeterschiessen. Der Schritt vom Matchwinner zum Looser ist klein.

Die Frage des jungen Mannes gab dem Workshop aber seine entscheidende Wende. Davor wagte es keiner, seinen „Panzer“ abzulegen. Doch als er sich hinter der Mauer aus Erfolg und Glamour hervor wagte, war das Gespräch offen.

Erfolge werden gefeiert, aber wer spricht schon gerne von diesen Momenten. Man muss schon den Mut haben und genau hinschauen. Manche, die durch diese Erfahrung gegangen sind, nennen es auch „die Gnade des Nullpunktes“. Erst hier kommt heraus, was wirklich drin ist. Reaktionsmuster laufen oft unbewusst ab. Wer gelernt hat, sich bewusst mit diesen Mustern auseinander zu setzen, hat einen entscheidenden Pluspunkt. Dazu müssen wir uns folgenden Fragen stellen:

  • Was passiert in unserem Kopf, wenn etwas schief geht, wir einen Fehler machen?
  • Was wenn unsere Werte, Ziele oder Traditionen durch plötzlich auftretende Ereignisse und Veränderungen in Frage gestellt werden?
  • Was wenn wir kein Land mehr sehen und man sich von der Situation überwältigt fühlt?
  • Was tun wir in dem Moment, wenn schon der Gedanke des Aufgebens in uns auftaucht?
  • Welche Reflexe haben wir gelernt?
  • Welche Reiz-Reaktions-Muster beherrschen dann unser Denken und Fühlen?

Entscheidende Momente im Leben zeichnen sich dadurch aus, dass ein Mensch eben nicht aufgibt, sondern den Gegebenheiten „ins Auge sieht“, die Situation anerkennt und Verantwortung übernimmt. Dazu braucht man manchmal die „True Companions“, die Menschen, die einem zur Seite stehen und das Rückgrat stärken bevor das Gift des Selbstmitleids, der Selbstanklage und Resignation lähmt. Man kann zum Radsport stehen wie man will, aber manchmal gleicht das Leben einer Bergetappe. Der „True Companion“ Udo Bölts ist mit seiner drastischen Redewendung zur Legende geworden: „Als sein Teamkapitän Jan Ullrich 1997 als Gesamtführender auf der 18. Etappe der Tour de France in den Vogesen schwächelte, feuerte er ihn mit dem Spruch an: „Quäl dich, du Sau!“. (Wikipedia) Harte Worte, aber in dieser Situation äusserst wirksam.

Negatives „Wenn-Dann-Denken“ oder die übermächtige Stimme des „inneren Kritikers“, die aus einem Missgeschick, einer Schwäche oder Fehlverhalten eine Niederlage machen wollen, können überwunden werden. Heather Dorniden veranschaulicht auf sehr eindrückliche Weise den Satz: „Erfolg haben heißt, einmal mehr aufstehen, als man hingefallen ist.“

Big 10 Indoor Track Championship Heather Dorniden’s 600m Race

„develop a backbone not a wishbone“

Backbone, d.h. Rückgrat, Charakterstärke und Willenskraft zu entwickeln, ist mühsam,  lohnt sich aber und zahlt sich langfristig aus. Eine der Kernkompetenzen von High-Achievers ist Durchhaltevermögen, also die Fähigkeit, etwas durch zu ziehen, auch wenn es schwierig wird und keinen Spass macht.

Aber es geht um weit mehr als den Erfolg, dickköpfig bestimmte Ziele zu verfolgen und Projekte durch zu ziehen. Es geht letztlich darum, dass wir von unseren biografischen „Verkrümmungen“ (den „Kraftfressern“) frei werden, uns aufrichten und unser volles Potential entfalten können. Es geht darum, die Kraft der eigenen Persönlichkeit (Backbone) zu entdecken und zu entfalten. Und das klappt nicht über Nacht und schon gar nicht als „Einzelkämpfer“. Denn die „Lows“ kommen und die Durststrecken sind Teil des Weges und nicht nur Probleme, die man lösen oder sogar „weg beten“ kann. „Building character, building backbone“ – da geht es um Wachstum und Reifung. Und das sind die Voraussetzungen dafür, dass aus Potential Performance wird. Das fängt schon in jungen Jahren an:

Words For Teenagers: Judge’s Advice From 1959 Featured In School Newsletter Goes Viral

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http://www.huffingtonpost.com/2012/08/14/words-for-teenagers-judge-advice_n_1776337.html